Die traditionelle Fastenzeit dauert rund 40 Tage. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet Ostern, am Gründonnerstag. Doch auch kurze Fastenzeiten bringen positive Effekte. Wer wöchentlich einen Fastentag einlegt oder einige Stunden am Tag aufs Essen verzichtet (16 Stunden sollten es allerdings sein), profitiert ebenfalls.
Jedes Jahr wieder ein Thema - das Fasten. Man möchte das Jahr gesund und fit starten und es wie eine Art weißes Blatt Papier nutzen. Unbeschrieben und offen für Neues. Neue Entwicklungen, neue Ziele, neue Perspektiven. Fasten in seinen unterschiedlichen Formen gilt als Kur für den Körper. Der Körper wird entschlackt, überalterte Zellen werden abgebaut und die Neubildung von Zellen wird angeregt.
Das Fasten ist hier tatsächlich eine Möglichkeit, um zumindest den Körper zu „resetten“ und einmal bei „Null“ zu starten. Um körperliche Beschwerden zu lindern, ihn zu entgiften, sich auf eine Ernährungsumstellung vorzubereiten oder in einer Zeit, in der wir jederzeit alles im Überfluss haben, Verzicht zu üben. Wir haben hier für Sie verschiedene Methoden angerissen, aus denen Sie sich ihre persönliche Fasten-Methode zusammenstellen können, die dann für Ihren Körper und an Ihre Situation angepasst gelingen kann.
Am weitesten verbreitet ist in Deutschland das Fasten nach Buchinger, auch bekannt als Saft- oder Heilfasten. Dabei werden über den Tag verteilt frisch gepresste Obst-, Gemüse- oder Grassäfte zu sich genommen. Ergänzt wird diese Form des Fastens durch wohltuende Gemüsebrühe, Kräutertees und ausreichend Wasser – eine sanfte Art, den Körper zu entlasten und ihm neue Energie zu schenken.
Passend dazu bieten wir auch in diesem Jahr wieder unseren Fastenkasten an. Er enthält frisches Gemüse sowie sorgfältig ausgewählte Teesorten und wird Ihnen gern bequem nach Hause geliefert – für eine gut vorbereitete und entspannte Fastenzeit.
Für manche Menschen kann das Fasten im Homeoffice besonders gut gelingen. Die vertraute Umgebung, weniger äußere Verpflichtungen und mehr Ruhe ermöglichen es, besser auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und ihm die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
Wichtig ist dabei stets eine ausgewogene Balance aus Entspannung und Bewegung. Sanfte Aktivitäten wie Spaziergänge oder leichtes Training unterstützen den Kreislauf und helfen, die Muskulatur auch während der Fastenzeit zu erhalten.
Halten Sie durch, denn Fasten bedeutet anfangs Stress für den Körper. Zu Beginn der Fastenphase kann es durch den Entzug zu Kopfschmerzen, leichtem Schwindel, Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen kommen. Nach zwei bis drei Tagen allerdings beginnt das Fasten-Hoch: Die Laune steigt, Entspannung und Ausgeglichenheit nehmen zu.
Noch eine Anmerkung: Fasten kann auch sinnbildlich verstanden und auf andere Lebensbereiche übertragen werden. So kann für einige Tage/Wochen auf den Konsum von Social Media, Alkohol, Autofahren, Süßigkeiten oder ein uns besonders am Herzen liegendes Thema, dem Plastik-Fasten für weniger Plastikmüll, wert gelegt werden.